CiTS - Ihr Partner auf den Kapverden
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Sal - die Salzige

Wenn sich das Flugzeug der Piste des Flughafens "Almilcar Cabral" nähert, sieht man fast eine Mondlandschaft. Aber dann stellt sich heraus, dass man auf der bekanntesten Badeinseln des Archipels gelandet ist. Man befindet sich auf der Insel Sal.
Zuerst nannte man sie Lhana, denn sie ist bis auf einige Besonderheiten ihres Reliefs fast flach. Aber dann bekam die Insel den Namen Sal wegen der Salzindustrie, für die sie zwischen dem 18. Und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berühmt wurde. Heute gibt es den Salzabbau so gut wie nicht mehr, er machte dem Tourismus Platz.

Sal ist heute die Insel mit der jüngsten Bevölkerung des Archipels und durchlebte verschiedene Entwicklungsphasen, die das Leben immer wieder veränderten. Durch den frühen Bau des Flughafens fanden hier die ersten Touristischen Entwicklungen der Kapverden statt. Daher ist die Insel bis heute die am weitesten Entwickelte im Bezug auf den Tourismus. Ob für Urlaube, Geschäftsreisen oder zum Sonne tanken, hierher kommen Menschen aus der ganzen Welt, vor allem aber aus dem nur wenige Flugstunden entfernten Europa.

Zeugen aus der Zeit der Salzindustrie sind immer noch gegenwärtig auf der Insel. Die wichtigsten darunter sind die Relikte in Pedra de Lume in der Zentralregion, nicht weit entfernt von Espargos, dem Hauptzentrum der Insel. Der Salzabbau in Pedra de Lume erfolgte im Inneren des Kraters eines erloschenen Vulkans. Der einzige Zugang zum Salzwerk war ein kleiner Tunnel, der zwei Welten zu trennen scheint. Sein Bau wurde 1805 von dem damaligen Besitzer Antonio Manuel Martins in Auftrag gegeben. Nach seinem Tod wurden die Salinen von seiner Familie an die 1910 gegründete Societe Salines du Sal verkauft, diese verfeinerten das Transportsystem, dass noch bis heute zu besichtigen ist. In den goldenen Zeiten des Abbaus wurde die gesamte afrikanische Küste, Brasilien, England und die Vereinigten Staaten mit Salz beliefert.

Beim Eintreten taucht man ein in eine einzigartige, ungewöhnliche Welt, in der die Farbe des Bodens zwischen dem Türkisblau des Wassers, dem Grün der Vegetation, dem Braun der Wände und dem Weiß-Rosa des Salzes changiert. Heute werden die Salinen von Pedra de Lume von einer italienischen Gesellschaft unterhalten, die sie touristisch vermarktet, indem sie zum Beispiel hier in einer Kulisse, die sich ausgezeichnet zur Erholung eignet, Salzmassagen anbietet.

 

Die Stadt Santa Maria, die im äußersten Süden der Insel liegt und vom Flughafen sehr leicht zu erreichen ist, hat sich durch die exzellenten Bedingungen hier zu einem ausgezeichneten Gebiet für den Tourismus entwickelt. Der ausgedehnte goldene Strand mit seinen acht Kilometern Länge bietet türkisfarbenes, klares, warmes Wasser. Hier befinden sich die wichtigsten Hotels der Kapverden. Sie dienen als Visitenkarte für die Ausweitung des Tourismus, die das Land anstrebt. In Santa Maria werden immer mehr Hotels gebaut, die das ganze Jahr über Touristen anlocken. 
Neben den Naturschönheiten und den guten Unterkünften bietet das Gebiet um Santa Maria alles für die Anhänger der verschiedensten Wassersportarten. Das Wasser und die Winde laden die Windsurfer und Kitesurfer ein. Hier finden sogar internationale Wettkämpfe statt. Da das Wasser sehr sauber und frei von Umweltbelastungen ist, sind auch für die Sportangler Momente des intensiven Genusses und der Begeisterung garantiert. Bei CiTS können Sie verschiedene Pakete buchen. Auch Tauchen ist möglich, man kann Tauchunterricht nehmen und Tauchprüfungen ablegen.

 

Das Handwerk hat heute seinen Sitz mitten im Zentrum der Stadt Santa Maria, wo die lokalen Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Aus einfachen Steinen, Korallen oder Muscheln schaffen sie ihre Kunstgegenstände. Oder sie widmen sich der Malerei und der Teppichknüpfkunst. Der größte Teil des Kunsthandwerks, das auf der Insel verkauft wird, stammt jedoch aus Afrika. Die besondere Aufmerksamkeit sollte nun der Steigerung der einheimischen Produktion gelten.
Auch die Anhänger von Geländewagenfahrten finden auf Sal ein geeignetes Territorium, wenn sie das sandige Relief der Insel erkunden und malerische Winkel in dieser trockenen Landschaft voller Kontraste suchen. Hier finden sie die Erklärung, warum die Insel aus der Luft wie eine Mondlandschaft aussieht. Auch wenn Lhana der ursprüngliche Name der Insel war, weil sie so flach scheint, so lassen doch diese Entdeckungen erahnen, warum dieser erste Name nicht vollkommen zutreffend war.

 

Auf einer dieser Fahrten, möglicherweise durch den Nordwesten der Insel, kann der Reisende über Palmeira, dem Hafenort von Sal, und Regona, einen besonders schönen Küstenabschnitt, fahren und ein auf dem Archipel einzigartiges Naturschauspiel erleben, das unter dem Namen Buracona bekannt ist. Es handelt sich um eine breite Grotte, die im Felsen verschwindet und deren erleuchteten Grund man nur im Licht der Mittagszeit sehen kann, wenn die Sonnenstrahlen genau im richtigen Winkel einfallen.
In der Umgebung von Buracona haben sich in den Felsen Naturschwimmbecken gebildet, in die regelmäßig die Brandung des Atlantiks hinein schäumt. Eines dieser Becken eignet sich hervorragend zum sicheren Tauchen, denn das Wasser ist einladend sauber und vollkommen klar.

 

Auf seiner Erkundungstour über die Insel sollte der Besucher sich auch die Kleinstadt Espargos in der Nähe des Flughafens ansehen. Bewacht von dem interessanten Hügel Morro do Coral, auf dessen Spitze sich eine der Kugeln des Radarsystems zur Luftkontrolle des Atlantiks befindet, spiegelt Espargos in seinem Wachstum die wirtschaftliche Entwicklung dieser Insel wieder.
Sal ist eine Insel deren Bevölkerung für den Tourismus lebt. Die Nächte sind bezaubernd und lebhaft, besonders an den Wochenenden. Man kann sorglos in einem angenehmen Restaurant in Santa Maria beim Abendessen sitzen und dabei in die einladende Atmosphäre der Kapverden eintauchen, den Musikgruppen lauschen, die die traditionellen Lieder des Landes spielen und sich den kulinarischen Genüssen der landestypischen Gastronomie hingeben. Dabei wird der Besucher durch das nahe Rauschen der Meereswellen in Stimmung gebracht.
Das Nachtleben gehört zur Insel Sal. In der Stadt Santa Maria treffen sich jede Nacht Einheimische und Touristen verschiedener Nationalitäten in den Bars und Diskotheken und unterhalten sich über das Leben auf dieser gastfreundlichen Insel.

 

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Das blaue Auge

Salinen Pedra de Lume

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